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Bericht: Post-E3-Event bei Nintendo of Europe

Geschrieben von Filb.de-Team am 15.07.2010 um 20:58 Uhr

Der gestrige Tag stand ganz im Zeichen der E3-Highlights, denn Nintendo Deutschland hatte Pressevertreter aus ganz Europa nach Frankfurt zum Post-E3-Event eingeladen. So machten auch wir (Buoysel und Matze) uns auf den Weg um für euch einen ersten Blick auf die Neuheiten zu werfen.

Obwohl diese Veranstaltung nicht direkt mit Pokémon zu tun hat, möchten wir euch unsere Erlebnisse dennoch nicht vorenthalten, denn früher oder später wird insbesondere der Nintendo 3DS, den wir dort das erste Mal in Aktion erleben konnten, auch für Pokémon-Spieler von Bedeutung sein.

Es drehte sich aber nicht alles nur um den 3DS, denn auch zahlreiche Wii- und DS-Spiele wurden auf der E3 vorgestellt. Spielbar waren an Wii-Demostationen vor Ort unter anderem The Legend of Zelda: Skyward Sword, Donkey Kong Country Returns, Kirby’s Epic Yarn, Epic Mickey, Goldeneye, Wii Party und Mario Sports Mix. An den DS-Kiosks warteten Titel wie Rock Band 3, Golden Sun: Dark Dawn, Ghost Trick: Phantom Detective und Mario vs Donkey Kong: Mini-Land Mayhem darauf, angetestet zu werden. Eine Demo von Pokémon Ranger 3 gab es hier leider nicht.


Besonderer Fokus wurde auf Dragon Quest IX: Hüter des Himmels gelegt, mit dem wir den Tag begonnnen haben. Insgesamt fünf DSi XL waren an „Luida's Bar“ – entnommen aus dem Spiel selbst – aufgebaut. Dort konnte man das Spiel, welches übrigens schon nächsten Freitag in Deutschland erscheint, in voller Pracht genießen. Insbesondere erstaunt waren wir dann doch über die für DS-Verhältnisse wirklich beeindruckende Grafik. Sicherlich für jeden RPG-Fan einen Blick wert.

Unter den Wii-Spielen hat uns, als große Fans des Originals, natürlich Donkey Kong Country Returns besonders gefallen. Wenige Sekunden reichten schon um sich wieder in die alten SNES-Zeiten im Dschungel zurückversetzt zu fühlen. Das natürlich ausschließlich im positiven Sinne, denn die grafischen Verbesserungen waren mehr als offensichtlich. Dennoch konnte diese starke Erinnerung an DKC1 hervorgerufen werden – Respekt den Entwicklern von Retro Studios. Aber auch Gameplaytechnisch hat sich einiges getan: Während im Co-Op Multiplayer auf dem Super Nintendo sich Donkey und Diddy Kong noch abwechseln mussten, können sich nun beide Spieler zur gleichen Zeit bewegen. Auch verlieren die Affen nun noch nicht mit der ersten Feindberührung ihr Leben, sondern es gibt die, aus zahlreichen anderen Spielen bekannten, Energieherzen. Dafür wird die Anzahl der Leben nun schon nach unten korrigiert, wenn man nur einen von Donkey und Diddy verliert. Erwischt es beide, so muss man ganze zwei Leben als Verlust verbuchen.

Wir haben im Anschluss daran eine 4-Spieler-Partie Volleyball in Mario Sports Mix in Angriff genommen. Neben Volleyball enthält das Spiel auch noch Basketball, Hockey und Völkerball. Für Freunde von möglichst realistischen Sportsimulationen ist das natürlich nichts, aber für die gibt es auch genügend andere Möglichkeiten. Hier liegt der Fokus ganz klar auf dem Spaßfaktor: Jeder kann ohne große Erklärungen einsteigen und garniert wird die Sache natürlich neben den bekannten Nintendo-Akteuren durch Items, wie Bob-ombs und Panzer, sowie Spezialmoves mit denen sich auch wieder – wie schon z. B. bei Super Mario Strikers – mehrere Punkte auf einmal erzielen lassen.

Auch die Demo des neuen Zelda-Titels mit Wii-Motion-Plus-Unterstützung konnte nach einiger Eingewöhnungsphase überzeugen und machte uns Lust auf mehr. Insbesondere erfreulich war es zu sehen, dass die 1:1 Schwertsteuerung nicht nur als nettes Gimmick eingebaut wurde, sondern essentiell ist um unter anderem zahlreiche Gegner zu besiegen. Die fleischfressenden Pflanzen etwa müssen genau in der Richtung zerschnitten werden, in der sie ihr Maul öffnen. Aber auch die anderen Gegner in der Demo, wie etwa ein Skelett oder ein Skorpion fordern dem Spieler an Schwertkunst mehr ab als nur die Wii-Fernbedienung auf irgendeine Art und Weise kurz zu bewegen.

Das neue Partyspiel Wii Party bot jede Menge wirklich lustige Minispiele. Im Gegensatz zu den Mario-Party-Spielen wird hier durch die Minispiele über die Reihenfolge des Würfelns in der nächsten Brettspielrunde entschieden. Auf dem Spielbrett selbst gibt es natürlich wieder Bonus-, Challenge- und Fallen-Felder, die für zusätzlichen Spielspaß sorgen.

Nun aber zum Nintendo 3DS! Es hat uns nicht nur überrascht sondern auch sehr gefreut, dass Nintendo den 3DS hier in Europa zeigen konnte, nachdem dieser auf den Post-E3-Events anderer Länder komplett fehlte. Grafisch ist das neue Gerät definitiv auf sehr hohem Niveau und kann es mit jedem anderen Handheld locker aufnehmen. Der 3D-Effekt funktioniert und ist absolut beeindruckend – und zwar ohne Brille und ohne irgendwelche Tricks. Voraussetzung ist aber schon den richtigen Betrachtungswinkel zu finden und je nachdem vielleicht die Stärke des Effekts mit dem stufenlosen 3D-Regler zu justieren, bei der bestimmt jeder seine eigene Präferenz hat. Im Vergleich zu 3D-Kinofilmen ist uns, außer den wegfallenden Brillen, positiv aufgefallen, dass die Eingewöhnungszeit an das 3D Bild, die es – zumindest für uns – im Kino gibt quasi wegfällt. Vorausgesetzt man hat seinen Winkel und seine Einstellung gefunden ist der Effekt sofort sichtbar – ohne verschwimmende Bilder oder Schwierigkeiten mit der Fokussierung. Wer aber generell kein räumliches Sehen besitzt, geht wie bei den 3D-Kinofilmen leider auch beim Nintendo 3DS leer aus. Hier macht es für den Betrachter keinen Unterschied, ob der 3D-Regler auf OFF oder auf Maximum gestellt ist.

Zu allererst wurde uns die Einführungsdemo gezeigt, die – wie auf der richtigen E3 in Los Angeles – von netten Damen erklärt wurde. In dieser Demo wurden zahlreiche reale 3D-Szenen gezeigt, wie z. B. ein Glas, das in Zeitlupe auf den Boden fällt und dabei zerspringt oder ein aufgeregtes Küken. Auch künstliche 3D-Szenen mit Mario, Yoshi, Samus Aran und einigen weiteren Charakteren waren in dieser Demo zu sehen. Im Anschluss an diese Einführung durfte man sich den zahlreichen weiteren Techdemos nähern. Während die meisten Demos nicht direkt spielbar waren, konnte man beispielsweise bei Mario Kart jedoch die Kameraperspektive mit dem neuen Analog-Pad verändern. Natürlich war auch die, ebenfalls nicht spielbare, Kid Icarus Demo vertreten. Gerade diese zeigte eindrucksvoll, dass auch ganz unabhängig vom 3D-Effekt der 3DS grafisch einiges mehr zu bieten hat als seine Vorgänger – und er entgegen manchen Befürchtungen nicht nur eine weitere Neuauflage à la DS Lite oder DSi ist.

Zu den spielbaren Demos gehörte Pilotwings Resort und ein weiteres Spiel, bei dem es darum ging verschiedene Rätsel zu lösen. In Pilotwings Resort konnte man entweder mit dem Flugzeug durch Ringe fliegen oder mit dem Raketenanzug Ballons zerplatzen lassen. Beides bot Gelegenheit das „Slide Pad“, so der offizielle Name, des 3DS auszuprobieren, was auch wunderbar funktionierte – die korrekte Handhabung vorausgesetzt. Es ist nämlich nicht nötig Druck darauf auszuüben, man schiebt es einfach vorsichtig in die richtige Richtung.

Wir konnten zudem noch in Erfahrung bringen, dass auch geplant ist, 3D-Filme für den 3DS anzubieten, denn auch hierzu gab es eine Demo, die einen beeindruckenden Trailer zum 3D-Film Legend of the Guardians – The Owls of Ga’Hoole zeigte. Überraschenderweise ist es auch, trotz des heutigen Gigantismus wenn es um TV-Bildschirme geht, durchaus angenehm einen Film auf dem Handheld zu sehen und sieht auch, mitunter aufgrund der nun höheren Auflösung von 400x240 (für jedes Auge), alles andere als schlecht aus. Wie umfangreich dieses Angebot sein wird, bleibt aber noch spannend. Dank dem gewissen Etwas des 3DS-Bildschirms, für das man heute bei einem großen Bildschirm mehr als nur teuer bezahlen muss, wäre der Erfolg aber sicherlich gewiss.

An einer weiteren Demostation war es möglich 3D-Fotos aufzunehmen, die man aber leider nicht abspeichern und mitnehmen konnte. Es war vor Ort aber generell nicht gestattet, Fotos vom eingeschalteten Gerät zu schießen, da der 3D-Effekt mit gewöhnlichen Kameras nicht fotografiert werden kann bzw. 3D-Fotos auch nicht problemlos an einem gewöhnlichen PC angezeigt werden können. Wir haben aber dennoch einige Fotos vom ausgeschalteten Gerät mitgebracht, die ihr euch weiter unten anschauen könnt.

Alles in allem kann uns bei dem was wir gestern gesehen haben um die Zukunft überhaupt nicht bange sein – die Reise hat sich gelohnt! Während einige der vorgestellten Spiele für die etablierten Systeme schon in Kürze erscheinen, wird es auch nur noch höchstens bis zum März nächsten Jahres dauern, bis wir unsere Nintendo 3DS in Händen halten können – auch wenn das für den ein oder anderen zum jetzigen Zeitpunkt noch wie eine Ewigkeit erscheinen mag. Wir sind uns nun sicher: Das Warten lohnt sich und der Hype ist berechtigt! Auf die nächste Pokémon-Generation freuen wir uns schon heute.

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