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Pokémon Schwarz und Weiß auf Deutsch angespielt

Geschrieben von Filb.de-Team am 03.02.2011 um 18:50 Uhr

Diese Woche hatten wir die Gelegenheit, die deutschen Versionen der neuen Pokémon-Editionen Schwarz und Weiß direkt bei Nintendo of Europe anzuspielen. Wir machten uns noch vor 5 Uhr in der Nacht auf den Weg in Richtung Frankfurt, um pünklich fünf Stunden später mit dem Antesten beginnen zu können.

Mehrere Stunden durften wir uns intensiv mit den neuen Spielen beschäftigen und nebenbei sogar jede Menge toller Screenshots für euch mitbringen. Natürlich haben wir einiges über den Spielverlauf zu berichten. Aber auch auf die deutsche Lokalisation haben wir dabei ein besonderes Augenmerk gelegt.

Lest unten weiter, um euch unseren umfangreichen Test mit nahezu 50 exklusiven Screenshots anzuschauen. Natürlich haben wir noch jede Menge weiterer Screenshots angefertigt, die jedoch teilweise Dinge enthalten, die noch nicht veröffentlicht werden dürfen. Daher werden wir sie ggf. erst später zusammen mit den Updates der offiziellen Website posten.


Nach dem Einschalten wird ein eindrucksvolles Opening-Video gezeigt, in dem die Krönung einer mysteriösen Person zu sehen ist. „Was hat es damit bloß auf sich?“, ist hier die erste Frage, die man sich stellt, wenn man das Spiel zum ersten Mal in den Händen hält. Aus der japanischen Version wissen wir, dass dieses Geheimnis erst nach und nach in der Story gelüftet wird, also wollen wir an dieser Stelle natürlich nicht zu viel verraten.

Das Spiel beginnt direkt mit der Einführung mit Professor Esche, die sich uns vorstellt und ihre Forschungstätigkeit erklärt. Das Ziel des Abenteuers ist diesmal aber nicht einfach nur das Vervollständigen des Pokédex. Vielmehr geht es darum, reifer über den Umgang mit Menschen und Pokémon zu werden und innerlich zu wachsen. Natürlich spielen die alt bewährten Ziele aber nachwievor eine große Rolle: Die Pokémon Liga meistern, Champ werden und den Pokédex so gut wie nur möglich füllen.

Nach dem Intro startet man in seiner Heimatstadt Avenitia. Hier bringt Professor Esche ein Paket mit drei Pokébällen vorbei, in denen sich die drei neuen Starter-Pokémon Serpifeu, Floink und Ottaro befinden. Gemeinsam mit den beiden Rivalen Cheren und Bell beginnt hier das große Abenteuer in der Einall-Region. Nachdem man selbst seinen Favoriten gewählt hat, erhalten Bell und Cheren die anderen beiden Pokémon und der erste Pokémon-Kampf des Spiels beginnt.

Im Anschluss daran erhält man den Viso-Caster. Mit diesem Gerät werden Video-Telefonate innerhalb des Spiels durchgeführt. Später ist es sogar möglich, mit Freunden eine Verbindung herzustellen und sich gegenseitig über die Nintendo Wi-Fi Connection zu sehen und zu hören. Damit auch ein Bild übertragen werden kann, wird hierfür ein Nintendo DSi oder Nintendo 3DS benötigt. Wer nur einen Nintendo DS oder Nintendo DS lite besitzt, kann aber immerhin an einem Voice-Chat teilnehmen.

Nach dem Sieg über den ersten Arenaleiter der Stadt Orion City gibt es den Triorden, den ersten von insgesamt acht Liga-Orden, zusammen mit dem Item TM83 Kraftschub als Preis. Kurz darauf kommt man schließlich auch in den Besitz des C-Gear. Ab diesem Zeitpunkt sind dann auch die zahlreichen Mehrspieler-Funktionen freigeschaltet, wie z. B. das Tauschen von Pokémon oder das Kämpfen gegeneinander. Auch der Konnex-Klub wird zeitgleich eröffnet, einem Raum in jedem Pokémon Center, in dem man sich mit Spielern in Kontakt treten kann, die sich in der Nähe befinden. Die Pokémon Dream World kann genutzt werden, sobald sich mindestens ein Pokémon in der PC-Box befindet. Der über die Infrarot-Schnittstelle eingeleitete Harmonietest ermöglicht den gleichzeitigen Empfang von Medizin-Items.

Nach dem zweiten Arenakampf in Septerna City kommt man in den Besitz des Grundordens und des Items TM67 Heimzahlung. Auch das Basis-Item Itemradar, mit dem verborgene Items aufgespürt werden können, bekommt man kurz darauf. Dieses kann zusammen mit zahlreichen weiteren Einträgen auf den Y-Knopf gelegt werden, um schnellen Zugriff zu ermöglichen. Möglich für diese Kurzwahl sind nun nicht mehr nur Basis-Items, sondern auch ganze Item-Taschen, der Trainerpass, einzelne Pokédex-Einträge und noch vieles mehr. Das Itemradar ist nun noch einfacher zu benutzen, als in jedem anderen Pokémon-Spiel zuvor. Er kann dauerhaft auf den Touchscreen gelegt werden und zeigt im Stil einer Wünschelrute die Richtung des verborgenen Gegenstandes an und schlägt aus, sobald man sich unmittelbar darüber befindet.

Der nächste Ort ist der große und schattige Ewigenwald. Hier sind viele Pflanzen- und Käfer-Pokémon zu Hause. Auch die neuen Affen-Pokémon, zu denen auch Vegimak zählt, können hier mit etwas Glück gefunden werden.

Über die riesige Himmelspfeilbrücke, die die 3D-Engine der neuen Editionen eindrucksvoll unter Beweis stellt, geht es dann auch schon in die nächste Stadt: Stratos City. In dieser aus vielen Trailern bekannten Hafenstadt gibt es eine interessante Kameraführung, die kreisförmig durch den Hauptteil der Stadt führt. Viele enge und breite Gassen, ein Springbrunnen und Charaktere aus fernen Landen sind hier zu finden. Auch Game Freak hat hier seinen Sitz. Im wahren Leben befindet sich das Firmengebäude in einem kleinen Bezirk von Tokio im 21. Stockwerk eines großen Büroturmes namens „Carrot Tower“. Dieser Turm ist auch in Stratos City zu finden und auch hier muss man mit dem Aufzug in den 21. Stock fahren. Die dort auffindbaren Charaktere sind alles wahre Game-Freak-Entwickler. Sogar die Person, die sich im Spiel selbst als „Relaxo“ vorstellt, ist ein Game-Freak-Mitarbeiter, der einem Relaxo tatsächlich ähnlich sieht.

Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, auch ein paar Event-Pokémon mit in unseren Spielverlauf zu bringen. Das Celebi, das im Februar 2011 ja endlich auch in Deutschland verteilt werden wird, haben wir als japanisches Exemplar mitgebracht, um es im Game-Freak-Gebäude mit einem Zorua zusammenzubringen, welches sich einem dann auch anschließt. Zudem haben wir den Gartenpass über die Nintendo Wi-Fi Connection heruntergeladen, um im Freiheitsgarten Victini zum Kampf herauszufordern.

Hiernach war dann unsere Zeit leider auch schon abgelaufen. Zum Abschluss möchten wir aber natürlich auch noch auf die Qualität der deutschen Lokalisation eingehen, damit wir auch auch Spielern der japanischen Versionen etwas Neues berichten können.

Die neuen Schriftarten finden wir nicht so gut gestaltet. Im Kampfgeschehen sind die Namen der Pokémon im Gegensatz zur japanischen Version wirklich schwer zu lesen. Man muss schon genau hinschauen, um ein „m“ von einem „n“ unterscheiden zu können. Weiter unten seht ihr dazu einen Screenshot von einem wilden Rotomurf. In normalen Dialogen sind Großbuchstaben stets 1 Pixel höher als der größte Kleinbuchstabe und die Kantenglättung der nicht-japanischen Schriftart fehlt komplett. Im Pokémon-Status-Screen sind nun sämtliche Bezeichnungen in GROSSBUCHSTABEN geschrieben, während sie in der englischen Version von Schwarz und Weiß in normaler Groß- und Kleinschreibung zu sehen sind, genau wie in den älteren deutschen Editionen auch. Etwas ungewohnt finden wir hier ferner die Änderung der etablierten Bezeichnung OT (Original-Trainer) in FINDER.

Positiven Eindruck haben die deutschen Dialoge hinterlassen, die sich – zumindest am Anfang – doch recht nah am japanischen Original anzusiedeln scheinen. Ebenfalls toll finden wir, dass sich nur sehr wenige Namen der Haupt- und Nebencharaktere gegenüber der japanischen Version verändert haben. Die deutschen Pokémon-Namen selbst gefallen uns größtenteils auch sehr gut.

Am allerbesten gefällt uns aber eine Neuerung, auf die wir alle wohl schon wirklich lange warten: Die Textgeschwindigkeit wurde nun endlich dem japanischen Original angepasst! Wer Texte schnell erfassen kann, der wird nicht länger durch langsamen Dialogaufbau gebremst. Die auf höchste Stufe eingestellte Textgeschwindigkeit ist wirklich sehr angenehm und passt auch in den Pokémon-Kämpfen super in die animierten Sequenzen hinein.

Und zum Schluss haben wir noch ein paar Bonus-Screenshots aus dem Einall-Pokédex für euch:

Wir möchten uns an dieser Stelle auch nochmal bei Nintendo für die freundliche Zusammenarbeit bedanken. Es war für uns ein rundum gelungener Tag und wir sind froh, dass wir trotz strengster Geheimhaltungsrichtlinien seitens der Pokémon Company jede Menge Screenshots mitnehmen durften.

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